Churer Amokübung aus Schülersicht

Nicht nur seit dem Amoklauf in Winnenden wissen wir, dass solche Szenarien überall und zu jeder Zeit möglich sind. Die Stadtpolizei Chur hat diese Woche damit begonnen, in den Schulen solche Szenen nachzustellen und das richtige Vorgehen zu üben. Die erste Amokübung fand im Schulhaus Quader statt, dort, wo ich selber auch zur Schule gehe. Damit hat man auch einen völlig anderen Blickwinkel auf solche Aktionen.

"Verletzter" Schüler

"Verletzter" Schüler

Die insgesamt drei Übungen im Quader wurden mit verschiedenen Klassen der 3. Oberstufe durchgeführt. Dabei musste sich ein Schüler freiwillig melden, um eine Verletzung zu simulieren. Daraufhin stürmt ein Polizist mit einem Messer ins Schulzimmer und befiehlt den Schülern zu kreischen und den Raum zu verlassen.

Draussen wartet auch schon die Polizei mit voller Montur auf den Amokläufer, natürlich immer schön professionell, da dies kein Ernstfall ist und man alles ziemlich locker nehmen kann…

Danach ist für die Schüler das Meiste gelaufen, eine Schulstunde ist flöten gegangen – mehr aber auch nicht. Ob bei einem echten Amoklauf wirklich alles so gut zu und her geht, weiss ich nicht. Ich hoffe es aber, auch wenn die Übungen der letzten zwei Tage keine grosse Sache waren..

Bild: Keystone

Über den Autor

Pascal Birchler

Der 15-jährige Schüler ist begeisterter Blogger und wohnt selbst in der Hauptstadt des Ostschweizer Kantons.

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