Faktor (Un)-Freundlichkeit: Ferien in Graubünden, Österreich oder auf Mallorca?

Vergleicht man im Internet die Angebote für Pauschalreisen in der Schweiz, namentlich Graubünden, so schneidet der Bergkanton so gut wie immer teurer ab.

Auch im Vergleich bzw. gerade im Preisvergleich mit Österreich.

Wer die Reiselust der Schweizer nach Österreich sieht, muß sich denken, das kann gar nicht allein nur am Preis liegen.

Und hier kommt dann noch die Schweizer Unfreundlichkeit ins Spiel bzw. ich erinnere mich an ein Zitat: „Wer Gastfreundlichkeit erleben will, muß nach Österreich reisen.“

Ohne der Frage nachgehen zu wollen, warum es in Graubünden soviele Hack- und Grimm-Gesichter anstatt freundliche Gesichter gibt wollen wir einmal der Frage nachgehen, welcher Touristiker auf die Idee gekommen sind, dieses Grimmige als „urchige Bergler“ verkaufen zu wollen, die man auch noch toll finden soll.

Die Flucht der Schweizer nach Österreich vor ihrer eigenen Unfreundlichkeit zeigt eindrücklich, daß nicht einmal Schweizer diese Unfreundlichkeit der Bergler als „urchig“ empfinden.

Immerhin versucht man in manchen Tourismusgebieten dem entgegenzuwirken und versucht Bedienungen und Angestellte dazu zu bringen, freundlicher zu sein:

Allerding

Zeitungsbericht aus der Regionalzeitung Vilan24.ch (Ausriß)

Zeitungsbericht aus der Regionalzeitung Vilan24.ch (Ausriß)

Allerdings: Wer den Tourismusleiter Mario Davatz einmal selbst am Telefon hatte und ihn freundlich darauf hingewiesen hat, daß das Internet inzwischen mobil ist und mit einer nicht-mobilen Webseite man nicht aktuell ist, der kann gelebte Unfreundlichkeit erleben.

Davatz sollte also einmal bei sich selbst anfangen, Freundlichkeit zu üben.

Immerhin hat der Anruf aus dem Jahr 2017 offenbar inzwischen gewirkt und er ist abgerückt davon, daß man eine mobile Webseite nicht brauche und alles schön sei an der Webseite. Sie wird offenbar gerade überarbeitet und sieht nicht mehr so aus wie noch vor wenigen Monaten, 2018:

Grüsch-Danusa hatte eine grausam aussehende Webseite. Touristiker Mario Davatz fand sie so schön, daß er sich nichtmal anhören wollte, daß eine Webseite auch eine mobile Version haben mußte und war super-super-unfreundlich.

Grüsch-Danusa hatte eine grausam aussehende Webseite. Touristiker Mario Davatz fand sie so schön, daß er sich nichtmal anhören wollte, daß eine Webseite auch eine mobile Version haben mußte und war super-super-unfreundlich.

So oder so:

Wenn die Bündner Touristiker ihre Preis durchsetzen wollen weiterhin, dann müssen sie wenigstens kundenorientiert werden und freundlich.

Denn woanders, nicht nur in Österreich kriegt man mehr für sein Geld und wird freundlich behandelt.

Und wer weiter weg geht in südlichere Gefilde kann für gleiches Geld Flug und Hotel kriegen und dies gleich noch billiger.

Und sich – z. B. in Mallorca – vom eingesparten Geld eine eigene Yacht für 1 Tag mieten:

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