Quantensprung für den ÖV in Graubünden: Neuer Fahrplan ab Dezember 2013

Hauptsitz der RhB (Rhätische Bahn - nur sie fährt im Kanton und hat eine andere Spurbreite als die SBB - Schweizerische Bundesbahnen) / Foto: Remo Maßat

Hauptsitz der RhB (Rhätische Bahn – nur sie fährt im Kanton und hat eine andere Spurbreite als die SBB – Schweizerische Bundesbahnen) / Foto: Remo Maßat

Mit dem Fahrplanwechseln 2013 / 2014 wird der Anschluß des ÖV von Graubünden massiv verbessert.

Die wichtigsten Verbesserungen im Einzelnen:

  • Mit dem neuen Rheintal-Expreß (REX) gelangt man ganze 11 Minuten schneller von Chur nach St. Gallen. Die Verbindung vom Bodensee in die Surselva, ins Prättigau und ins Engadin wird durch die Optimierung der Anschlüsse in Landquart und Chur sogar um 22 Minuten beschleunigt.
  • Alle 30 Minuten verkehrt eine S12 von Chur nach Sargans, wo im sogenannten Anschlußknoten zu den Minuten 00 und 30 jeweils Anschlüsse mit Bahn und Bus in alle Richtungen bestehen.
  • Saisonaler Nachtzug der CityNightLine von Hamburg/Amsterdam/Köln nach Chur.
  • Auf der PostAuto-Linie auf die Lenzerheide verkehrt ab diesem Zeitpunkt alle 30 Minuten ein Bus.
  • Zwischen Chur und Flims/Laax wird zu gewissen Zeiten während der Saison das Angebot auch zu einem Halbstundentakt verdichtet.
  • Das Fahrplanangebot der PostAuto-Linie in die Bündner Herrschaft wird auf die neuen Verbindungen ausgerichtet, damit auch die Dörfer abseits der Bahnlinien vom neuen Angebot profitieren werden. Zudem werden in Bad Ragaz tagsüber sogar einige Kurse direkt bis ins Zentrum verlängert.
  • Zwischen Chur und Ilanz werden unter der Woche in den Hauptverkehrszeiten zusätzliche Verbindungen der Rhätischen Bahn angeboten.
  • Im Prättigau wurden die Buslinien konsequent auf die Anschlüsse der RhB ausgerichtet und verdichtet. So profitieren die Kunden von einer optimierten Transportkette bis vor ihre Haustüre.

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