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	<title>Grischa Blog &#187; Ausstellung</title>
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	<description>Das Blog mit Bündner Charakter</description>
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		<title>Puur und Kessler &#8211; Sesshafte und Fahrende in Graubünden</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 03:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Birchler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Chur]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[«Puur und Kessler» so lautet die jenische bzw. nicht-jenische Bezeichnung für die jeweils anderen: Der «Puur» steht für die sesshafte Bevölkerung. «Kessler», die Berufsbezeichnung des Pfannenflickers, wurde verallgemeinernd auf die fahrende Minderheit angewendet. Deren Lebensweise galt als unvereinbar mit den herrschenden Gesellschaftsidealen.]]></description>
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<div id="attachment_350" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><a rel="attachment wp-att-350" href="http://grischablog.ch/2008/12/21/puur-und-kessler-sesshafte-und-fahrende-in-graubuenden/puur-kessler/"><img class="size-medium wp-image-350" title="Plakat: Puur und Kessler" src="http://grischablog.ch/wp-content/uploads/puur-kessler-244x300.jpg" alt="Plakat: Puur und Kessler" width="244" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Plakat: Puur und Kessler</p></div>
<p>«Puur und Kessler» so lautet die jenische bzw. nicht-jenische Bezeichnung für die jeweils anderen: Der «Puur» steht für die sesshafte Bevölkerung. «Kessler», die Berufsbezeichnung des Pfannenflickers, wurde verallgemeinernd auf die fahrende Minderheit angewendet. Deren Lebensweise galt als unvereinbar mit den herrschenden Gesellschaftsidealen.</p>
<p>Die Ausstellung beleuchtet die Beziehungen zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen in Graubünden, wo besonders viele Fahrende, bzw. Jenische lebten. Gezeigt werden das Zusammenleben und -arbeiten von «Puuren» und «Kesslern», ebenso wie die Diskriminierungen, mit denen Fahrende konfrontiert waren. Sie gipfelten in den systematischen Kindswegnahmen durch das Pro Juventute-Hilfswerk «Kinder der Landstrasse». Von den 586 betroffenen Kindern stammten 294 aus Graubünden.</p>
<ul>
<li><strong>Ort</strong>: <a title="Das Rätische Museum" href="http://www.raetischesmuseum.gr.ch/">Rätisches Museum</a></li>
<li><strong>Preis</strong>: 6.- CHF</li>
<li><strong>Datum</strong>: bis 25. Januar 2009, 10-17 Uhr</li>
</ul>
<h3>Das Rätische Museum</h3>
<div id="attachment_351" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-351" href="http://grischablog.ch/2008/12/21/puur-und-kessler-sesshafte-und-fahrende-in-graubuenden/raetisches-musuem/"><img class="size-full wp-image-351" title="Das Rätische Musuem" src="http://grischablog.ch/wp-content/uploads/raetisches-musuem.jpg" alt="Das Rätische Musuem" width="200" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Das Rätische Musuem</p></div>
<p>Das Bündner Historische Museum befindet sich im Hause Buol in der Churer Altstadt. Das barocke Patrizierhaus wurde 1675 von Freiherr Paul von Buol zu Strassberg und Rietberg (1634-1697) erbaut, der zur Führungsschicht der Drei Bünde gehörte. Das Gebäude wird im Innern durch breite Treppenläufe erschlossen. Sie verbinden die Kellergewölbe, das Parterre mit Wagendurchfahrt, zwei herrschaftliche Stockwerke sowie das Dienstboten- und das Dachgeschoss.</p>
<p>Wie auch in anderen Schweizer Kantonen wurde die Museumsgründung im ausgehenden 19. Jahrhundert durch die zunehmende Abwanderung wertvollen Kulturgutes ausgelöst. Der Jurist, Historiker und Politiker Peter Conradin von Planta-Zuoz (1815-1902) veranlasste daher die Gründung einer Stiftung zugunsten eines &#8220;Bündnerischen Museums für Wissenschaft und Kunst&#8221;. Am 8. Juni 1872 konnte das Museum im Erdgeschoss des Buolschen Hauses eröffnet werden. Anfänglich umfasste es eine Bibliothek, eine Naturalien- und eine Altertumssammlung.
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		<title>Ausstellung «Winter in Chur»</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 20:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Birchler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Chur]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Schaufensterausstellung des Stadtarchivs Chur: Die Ausstellung «Winter in Chur» ist ab sofort bis Frühjahr 2009 in den Schaufenstern des Rathauses (Seite Reichsgasse) zu besichtigen.]]></description>
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<p><strong>Neue Schaufensterausstellung des Stadtarchivs Chur: Die Ausstellung «Winter in Chur» ist ab sofort bis Frühjahr 2009 in den Schaufenstern des Rathauses (Seite Reichsgasse) zu besichtigen</strong>.</p>
<div id="attachment_344" class="wp-caption alignleft" style="width: 386px"><a rel="attachment wp-att-344" href="http://grischablog.ch/2008/12/19/ausstellung-%c2%abwinter-in-chur%c2%bb/churer-rathaus/"><img class="size-full wp-image-344" title="Churer Rathaus" src="http://grischablog.ch/wp-content/uploads/churer-rathaus.jpg" alt="Churer Rathaus" width="376" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Churer Rathaus</p></div>
<p>Das Stadtarchiv Chur hat aus seinen Schätzen eine neue Schaufensterausstellung zusammengestellt. Auf sechs Tafeln werden verschiedene Aspekte, Kuriositäten und Anekdoten rund um den Winter in Chur ausgebreitet. Sie drehen sich um die Themen Alltag, Feste (Samiklaus, Weihnachten, Silvester, Fasnacht, Bälle) und Wintersport (Eislauf, Hockey, Schlitteln, Skifahren).</p>
<p>Der Winter ist durch Witterung und Sonnenstand jene Jahreszeit, die den Alltag am meisten beeinflusst. In früheren Zeiten machte sich dies stärker bemerkbar als heute und betraf grundlegende Bereiche: Nahrungsmittel- und Wasserversorgung, Heizung und Verkehrswesen etc. Schnee und Eis stellen aber nicht nur ein Problem dar, sondern auch eine sportliche Herausforderung und einen möglichen Zeitvertreib. Die dunkle Jahreszeit ist die Zeit grosser Feste und gesellschaftlicher Anlässe.</p>
<p>In der Ausstellung finden sich Fotos, Karten und Pläne aus den Nachlässen der Tanz- und Klavierlehrerin Anny Casty, des Architekten Theodor Hartmann und weiterer Donatoren. Wieder zu sehen ist ausserdem die erfolgreiche, vom Stadtarchiv im Jahr 2004 produzierte «Schnee- &amp; Eisrevue», eine Zusammenstellung mehrerer Kurzfilme über den Wintersport in Chur aus der Zeit von 1925 bis 1961.</p>
<p>Mit seiner Präsentation möchte das Stadtarchiv auch auf die Bedeutung privater Nachlässe für die Überlieferung der Churer Alltags- und Kulturgeschichte aufmerksam machen und potenzielle Stifter ansprechen.
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